04.12.2019

Dankbarkeit sorgt für Motivation

Verkaufsexperte Marcus Kutrzeba erklärt, wie Dankbarkeit dabei hilft, sich selbst zu motivieren

Motivation ist ein Antreiber für Menschen, Motor für Ideen und Erfolge. Aber wie gelingt Motivation? Zahlreiche Ratgeber scheinen hierfür Antworten zu liefern und auch Motivationstrainer versuchen auf großen Bühnen ihr Publikum ‚anzufeuern‘. Doch ist das der richtige Weg Menschen zu motivieren? Marcus Kutrzeba, der Mann mit der Kauf-DNA, hat dazu eine andere Meinung und erklärt: „Dich kann niemand motivieren, Motivation kommt von innen – also aus dir selbst heraus.“

Sein Vorschlag: „Das Geheimnis liegt in der Dankbarkeit. Überlege dir also: Wofür bin ich jetzt im Moment dankbar? Das ist umso wichtiger, wenn du demotiviert, traurig oder frustriert bist, denn es besteht die Gefahr, komplett darin zu versinken. Stattdessen zieht dich die Dankbarkeit wie das rettende Seil aus dem Sumpf. Sie löst Blockaden und sorgt für neue Lebensfreude.“ Frustration zu entgehen gelinge auch über Dinge, die einem Freude bereiten. „Ich persönlich komme durch meine morgendlichen Sporteinheiten und Eisbäder erst so richtig in Schwung“, so Mr. Verkauf.

Die Dankbarkeit helfe zusätzlich über schlechte Gedanken hinweg zu kommen. Es gebe schließlich viele Dinge, die einen Menschen Dankbarkeit spüren lassen können. „Vielleicht ist es die Familie, deine Kinder, deine Gesundheit oder Selbstständigkeit. Fühle dich in diese Dankbarkeit hinein. Was ist mit deiner Arbeit? Vielleicht ist dein Chef nicht immer fair und vielleicht ist das, was du tust, auch nicht deine Berufung. In dem Fall sei dankbar für die Erfahrungen, die du sammeln kannst, für das, was du dort lernst und deine Erkenntnis, die dich immer weiter auf den richtigen Weg bringt“, berichtet Kutrzeba.

Gerade im Vertrieb sei es wichtig Motivation zu finden, da Kundentermine nicht immer Erfolge bringen, Angebote ausgeschlagen werden und Telefonate abgelehnt. „Ja, es ist nicht immer einfach, aber versuche nicht, in diesem Zustand der Hilflosigkeit zu bleiben. Denke immer daran: Du kannst deinen Gefühlszustand steuern, du bist kein Opfer“, betont Kutrzeba, der Trainings für Verkäufer anbietet. Zum Schluss legt er seinen Kunden noch einen Tipp ans Herz: „Wenn du die Dankbarkeit nicht spürst, dann mache dich auf die Suche nach den schönen Dingen, es können auch Kleinigkeiten sein, für die du dankbar sein kannst. Führe dir diese Dinge täglich, morgens und abends, vor Augen, um sie in dein Unterbewusstsein zu befördern. Das Leben ist genial UND es ist begrenzt. Sollte morgen schon dein letzter Tag anbrechen, wärst du dann lieber frustriert oder dankbar? Eben.“

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