09.08.2018

Verkäufer unter Druck

Verkaufsexperte Marcus Kutrzeba über den Umgang mit steigendem Verkaufsdruck

In der heutigen Zeit gilt vor allem ein Credo: schneller, weiter, besser! Auch Verkäufer unterliegen dem Druck der geforderten Effektivität und Effizienz, schließlich sollen die Umsätze am besten immer weiter steigen. Die Forderung, die eigene Verkaufsstrategie zu verbessern, geht jedoch auch oft mit einer erzwungenen Verhaltensänderung einher. „Das ist der völlig falsche Weg“, findet Verkaufsexperte Marcus Kutrzeba.

„Ich persönlich glaube nicht an Verhaltensänderung. Ich glaube an eine Bewusstseinsänderung!“, so der Vollblutverkäufer, der zum Thema Verkauf Vorträge hält und Trainings anbietet. Er hilft mit seinem langjährigen Know-how Menschen und Unternehmen dabei, Verkaufsstrategien zu entwickeln und kontinuierlich zu verbessern. Verkauft ein Verkäufer seine Produkte nur unzureichend, muss er nicht unbedingt in die Trickkiste greifen, um seinen Umsatz zu steigern: „Es fehlt ihm gelinde gesagt an der richtigen Einstellung. Zur Marke, zur Firma, zum Produkt, und – das Wichtigste – zu sich selbst!“, erklärt Kutrzeba.

Der Verkäufer solle vielmehr am eigenen Selbstbewusstsein arbeiten. Dabei gelte es, eigene Potenziale zu erkennen und diese auch zu nutzen. Erfolgreiche Verkaufsstrategien anderer Experten seien nicht der richtige Weg. Viel wichtiger sei es, beim Thema Verkauf authentisch zu bleiben. „Jeder muss es so machen, wie es den eigenen Potenzialen und Bedürfnissen entspricht, weil man nur dann authentisch und glaubwürdig ist“, so der Mann mit der ‚Kauf-DNA‘. Wer sich daran halte, könne auch besser werden.

Verkaufsleiter sollten daher zunächst das Verkaufsteam analysieren: Passen die Verkäufer auch wirklich zu den Produkten? Wie harmonieren die Kunden mit den verschiedenen Persönlichkeiten? Das Verhältnis zwischen Verkäufer, Produkt und Kunde sollte ein stimmiges Bild abgeben. „Wenn die individuellen Werte, Bedürfnisse und Wünsche mit dem Produkt übereinstimmen, verkaufen die Verkäufer besser, weil sie ihr persönliches Potenzial ausschöpfen können. Und zwar ganz von allein“, schlussfolgert Kutrzeba. Die Aufmerksamkeit von Kunden und Weiterempfehlungen würden dann nicht mehr lange auf sich warten lassen.

zurück