26.11.2019

Motivation durch Dankbarkeit

Woher kommt Motivation, was ist das überhaupt und wie kann ich sie praktisch in meinem Alltag leben? Sicherlich hast du dir auch schon einmal diese Fragen gestellt. Und was hast du daraufhin getan? Womöglich hast du dir einen Ratgeber zum Thema gekauft oder die vielversprechende Veranstaltung eines selbsternannten Motivationsgurus besucht. Aber hat es dir weitergeholfen? Vermutlich nicht, denn der Einzige, der bei solch einer Veranstaltung top motiviert ist, ist der Guru selbst. Warum? Weil er damit sein Geld verdient und das tut, was ihm Spaß macht. Dir bleibt das meistens versagt, denn blöderweise kann dich jemand anderer gar nicht motivieren!

Bitte lächeln!

Wie aber funktioniert nun Motivation? Indem ich jemandem zuhöre, der mich motivieren will? Definitiv nicht! Dich kann niemand motivieren, Motivation kommt von innen – also aus dir selbst heraus. Das Geheimnis liegt dabei in der Dankbarkeit. Überlege dir also: Wofür bin ich jetzt im Moment dankbar? Das ist umso wichtiger, wenn du demotiviert, traurig und frustriert bist, denn es besteht die Gefahr, komplett darin zu versinken. Stattdessen zieht dich die Dankbarkeit wie das rettende Seil aus dem Sumpf. Sie löst Blockaden und sorgt für neue Lebensfreude.

Versuche Frustration zu vermeiden und lass es gar nicht erst dazu kommen, dass sie dich runterzieht. Das gelingt dir, indem du viel von dem tust, was dir Spaß macht – denn das motiviert dich! Ich persönlich komme durch meine morgendlichen Sporteinheiten und Eisbäder erst so richtig in Schwung. Was könnte dir zu neuer Stärke verhelfen? Bevor Frust oder Ängste dich wieder einholen, frage dich, wofür du dankbar sein kannst. Vielleicht ist es die Familie, deine Kinder, deine Gesundheit oder Selbstständigkeit. Fühle dich in diese Dankbarkeit hinein. Was ist mit deiner Arbeit? Vielleicht ist dein Chef nicht immer fair und vielleicht ist das, was du tust, auch nicht deine Berufung. In dem Fall sei dankbar für die Erfahrungen, die du sammeln kannst, für das, was du dort lernst und deine Erkenntnis, die dich immer weiter auf den richtigen Weg bringt.

Gerade der Vertriebsjob kann schnell frustrierend sein, denn wie viele Kunden musst du anrufen, um einen Termin zu bekommen? Wie viele deiner Kunden musst du persönlich treffen, bis du ein Geschäft abschließt? Ja, es ist nicht immer einfach, aber versuche nicht, in diesem Zustand der Hilflosigkeit zu bleiben. Denke immer daran: Du kannst deinen Gefühlszustand steuern, du bist kein Opfer! Wenn du dir sagst „Ich fühle mich gesund, ich bin gut drauf und ich bin dankbar“, dann strotzt du vor Kraft. Und wenn du die Dankbarkeit nicht spürst, dann mache dich auf die Suche nach den schönen Dingen, es können auch Kleinigkeiten sein, für die du dankbar sein kannst. Führe dir diese Dinge täglich, morgens und abends, vor Augen, um sie in dein Unterbewusstsein zu befördern. Das Leben ist genial UND es ist begrenzt. Sollte morgen schon dein letzter Tag anbrechen, wärst du dann lieber frustriert oder dankbar? Eben.

Hör auf deine innere Stimme und mach etwas daraus. Sei dankbar, dass du du bist, dann bist du motiviert wie ein „Best Seller“!

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